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MIT UNS ARBEITEN FOLGENDE PARTNER_INNEN ZUSAMMEN:

 

 

Für unser Bildungsprogramm "Draußenschule" konnten wir Thomas (Tommi) Lütkebohle gewinnen. Er ist Diplom-Biologe und stellt sich hier selbst vor:

  

"Ich bin Mitte 40 und habe zwei Jungs im Alter von zehn und zwölf Jahren. Mit gut 18 Jahren durfte ich Kindern das erste

Mal etwas beibringen - damals war das Volleyball. Auch danach hatte meine

berufliche und ehrenamtliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen immer die Schwerpunkte Sport oder Umweltschutz. Nach dem Studium folgten Vorträge, Seminare und Führungen durch Ausstellungen zum Thema Wälder, Meere und Umweltschutz, mal für Kindergartenzwerge, mal für Grundschüler, Jugendliche oder auch Erwachsene. Seit ein paar Jahren bin ich zudem als Jugendwart und Fußballtrainer in der Nachwuchsarbeit unseres Vereins tätig und schließlich, im Jahr 2010, konnte ich das erste Mal eine Klasse mit in die Draußenschule begleiten.
Beruflich engagiere ich mich seit über 15 Jahren für den Umweltschutz - zumeist für und mit internationalen Organisationen. In der Regel heißt das, man versucht das Schlimmste zu verhindern und arbeitet dort, wo es schon lichterloh brennt. 
Kinder in die Draußenschule zu führen, bedeutet dagegen, Brände erst gar nicht entstehen zu lassen.
Inzwischen lebt mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten und selbst in ländlichen
Gegenden verbringen immer mehr Kinder ihre Zeit vor Bildschirmen und Spielekonsolen. Wenn immer weniger Natur erfahren, müssen wir uns nicht wundern, wenn zwar alle wissen, dass Umweltschutz wichtig ist, aber keiner daran denkt, ihn zu praktizieren.
Die Draußenschule arbeitet gegen dieses Vergessen. Sie lässt die Natur (wieder) zu einem wichtigen Teil im Alltag der Kinder werden. Das fördert nicht nur die Motivation, die Natur zu erhalten, sondern liefert auch den fruchtbaren Boden, ohne den Umwelterziehung höchstens das Wissen über die Natur vergrößert, aber nicht die Bereitschaft zum praktizierten Naturschutz.

Wir dürfen uns über jeden einzelnen kleinen Umweltschützer freuen - die Draußenschule bringt sie hervor."

 

 

Unter anderem für gärtnerische Angelegenheiten ist die Diplom-Biologin und Erzieherin Johanna Freygang genau unsere Frau. Hier stellt sie sich kurz selbst vor:

 

"In meiner Arbeit steht die Natur als unsere Lebensgrundlage und der Mensch als Teil der Natur im Mittelpunkt. Um die Vorgänge und Zusammenhänge der Natur zu begreifen, brauchen Kinder die direkte Begegnung mit und das Erleben in der Natur selbst. Ich möchte Kindern Naturbegegnungen ermöglichen, ihnen Raum für Forschen, Abenteuer und Spiel geben. Dabei unterstütze ich sie in ihren Bedürfnissen und Interessen, gebe Impulse und Anregungen, um ihr Einfühlungsvermögen und Wissen zu vertiefen. Meine Arbeit begreife ich als Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaft."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Derjenige, der bei unseren Niedrigseil-Programmen sowohl in der Konzeption, als auch in der Durchführung maßgeblich mitwirkt, ist seines Zeichens Baumpfleger, Gärtner, Naturpädagoge und Dozent an der Berufsfachschule für Sozialpädagogik Mölln. Thomas Weise erklärt seine Arbeit draußen mit und ohne uns so:

 

 

"In der Natur zu sein bedeutet für mich, einer grenzenlosen Vielfalt an Lebensformen zu begegnen. Viele von ihnen eint, dass sie weitgehend unbemerkt von uns ihr Leben leben. Und was wir weder sehen noch hören, spüren oder riechen, hat es schwer, von uns Menschen wertgeschätzt und im Bedarfsfalle geschützt zu werden.

Indem ich mit meiner naturpädagogischen Arbeit Begegnungen zwischen Menschen und den vielgestaltigen Lebewesen in der Natur schaffe, hoffe ich, damit einen Beitrag zum Schutz dieses Lebensraumes zu leisten .

Sei es der Gang in den Wald, das Schwimmen im See oder das Klettern im Baum; ein untrennbarer Bestandteil des Naturerlebnisses ist für mich die eigene körperliche Bewegung. Um zusätzliche Bewegungsanreize für Kinder, Jugendliche oder Erwachsene zu schaffen, setze ich verstärkt Seile ein, mit denen ich temporäre Niedrig- und Hochseilelemente aufbaue. Als kletternder Baumpfleger bin ich mit Seilen vertraut und glaube, dass der Einsatz derselben einen spannenden und fröhlichen Zugang zur Natur ermöglicht."

 

 

Eine wahre Expertin und eine alte Häsin dazu haben wir für unser Projekt "Draußenschule" mit Katharina Henne gewinnen können. Sie ist Dipl. Biologin, lebt seit 15 Jahren in Hamburg und ist seitdem als freiberufliche Umweltpädagogin tätig. Sie fährt leidenschaftlich gerne Fahrrad, ist bei Wind und Wetter am liebsten draußen und beschreibt ihre Motivation für

ihre Arbeit wie folgt:

 

 

 

 

 

"Heute so leben, dass auch noch übermorgen alle Menschen auf der Welt gut leben können. - Dieser Grundsatz einer nachhaltigen Entwicklung treibt mich als Umweltpädagogin an, den Menschen auf unterschiedlichen Ebenen (wieder) einen Zugang zur Natur zu ermöglichen und sie für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlage zu begeistern.

Respekt und Wertschätzung bestimmen meinen Umgang mit allen Menschen und der Natur. 

 

In meinen Veranstaltungen ist mir neben der Vermittlung ökologischer Grundlagen besonders wichtig, den Kindern genügend Raum für eigene Entdeckungen zu geben. Denn diese persönlichen Natur-Erfahrungen erreichen am ehesten unser Herz, motivieren zum eigenständigen Lernen und führen zu einem tiefen Verständnis

unserer (Um-)Welt."

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für unser Projekt "Draußenschule" ist auch Marie Hrach mit zwei Klassen jede Woche einmal draußen.  Sie ist Dipl. Biologin und Gärtnerin. Was sie dazu antreibt bei Wind und Wetter Kinder zu außerschulischen Lernorten zu begleiten, beschreibt sie so:

 

Natur erfahren und sich in ihr bewegen, sich als ein Teil von ihr begreifen, dass lebe und liebe ich eigentlich seit meiner Kindheit. Diese Begeisterung für das Lebendige und die Erkenntnis, dass Kapitalismus und Konsum die Zerstörung der Natur, die unsere Lebensgrundlage ist, verursachen, haben mich motiviert Biologie mit den Schwerpunkten Ökologie und Naturschutz zu studieren. Mein Biologiestudium hat die Begeisterung für das Lebendige durch rationale Erkenntnisse erweitert, während meine Arbeit als Garten-und Landschafterin mir durch die  Auseinandersetzung mit Wind-und Wetter, Boden, Holz und Pflanzen eher handfestes Naturerleben ermöglicht.
Immer wieder neues  entdecken - Licht, Wärme, Regen und Wind auf der Haut und im Körper spüren, kleine und große Lebewesen kennen lernen, sich selbst herausfordern und doch geborgen fühlen im Rhythmus der Jahreszeiten. Diese Erfahrungen und Erlebnisse möchte ich auch Kindern ermöglichen, die in ihrem Alltag oft keine Möglichkeit dazu haben und deren Erfahrungsschatz sich häufig aus einer virtuellen Welt speist. Sich draußen bewegen, die Konfrontation mit dem Wetter, das Erfahren von Lebenskreisläufen, lernen durch selber entdecken und erforschen das möchte ich den Kindern in der Draußenschule ermöglichen.

 

 

  

Für unser Bildungsprogramm "Draußenschule" ist auch Martina Sander jede Woche mit

zwei Grundschulklassen in Hamburg unterwegs.  Sie ist zertifizierte Naturerlebnispädagogin (BINU) und stellt sich hier selbst vor:

An meinem Schreibtisch bei einem Magazin für nachhaltige und soziale Wirtschaft konnte ich nicht mehr stillsitzen, ich wollte in die (Um)Welt hinaus und mit Kindern arbeiten. Nach einer Ausbildung zur Naturerlebnispädagogin möchte ich nun besonders Stadtkindern unmittelbare Erfahrungen in der Natur ermöglichen, direkt in ihrem Viertel, einem Grünstreifen, Park oder Garten. Die Kinder begleiten beim Lernen mit allen Sinnen und ihre Wurzeln stärken, damit sie wachsen und ihre Kompetenzen ausbilden können. Aber auch Respekt und einen bewussten Umgang mit der Natur möchte ich durch das Erleben der Jahreszeiten und das Kennenlernen auch kleiner Tiere und Pflanzen vermitteln.

 

 

 

Die "Draußenschule" an zwei Grundschulen in Schleswig-Holstein wird geleitet von Anne Kegelmann. Sie ist Landschafts- und

 Freiraumplanerin und zertifizierte Fachkraft für naturwissenschaftliche Bildung (BINU) und beschreibt ihre Motivation so:

 

„Mit Kindern die Wunder der Natur zu entdecken und die Begeisterung für das Lebendige in und um uns zu teilen – dies ist ein zentraler und erfüllender Bestandteil meiner beruflichen Tätigkeit.
Dass es keine Selbstverständlichkeit ist, sich in der Natur aufzuhalten und dort Kraft zu schöpfen, wurde mir erst im Laufe der Zeit klar.
Um so mehr ist es mir ein Bedürfnis, anderen Menschen diese wertvolle Erfahrung zu ermöglichen. Erst der dir
ekte Kontakt und das unmittelbare Erleben der Natur kann dies bewerkstelligen.
Somit möchte ich Raum schaffen für eigenes Erleben und Entdecken. Die Draußenschule bietet dafür einen idealen Rahmen. Die Kontinuität über ein Jahr, das Erleben der Jahreszeiten, das Beobachten der Veränderungen in der Natur, das draußen Lernen als festen Bestandteil des Schulalltags schaffen eine Basis für ein nachhaltiges, emotionales Naturverständnis.

Gerade in der heutigen Zeit, in der viele Kinder nur noch wenig Kontakt zur Natur haben, ist es mir  besonders wichtig, wieder einen Zugang zu den Wurzeln unseres Seins zu bahnen.“

 

 

Angesteckt von der „Idee Draußenschule“ ist die Naturpädagogin Sabrina Behrends, (Ingenieurin für Landschaftsnutzung und Naturschutz, Schwerpunkt Umweltbildung) begeistert mit Schulklassen unterwegs:

 

"Ich finde es großartig, mit Kindern zusammen draußen auf Entdeckungsreisen zu gehen. Manche Kinder haben es verlernt, sich frei und ungezwungen zu bewegen und entdecken es mitunter in der Draußenschule für sich neu. Wenn ich die Kinder dabei sanft leiten und begleiten kann, erfüllt mich das mit Freude. Es ist schön zu sehen, wie die Kinder sich immer mehr mit „ihrem“ Wald und ihrem Patenbaum identifizieren und sich einfach Woche für Woche darauf freuen, mit mir raus zu gehen. Über den natürlichen Umgang mit den Elementen verlieren die Kinder mehr und mehr ihre Scheu und gehen immer mehr auch „einfach so“ raus. Genau das möchte ich mit der Draußenschule erreichen: die Lust am Draußensein (neu) zu wecken, sich für die Wunder der Natur zu öffnen und einfach Wind und Wetter zu genießen. Dann können die „Erwachsenen von Morgen“ auch für ihre Welt einstehen und sie für ihre Kinder lebenswert erhalten."

 

 

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